Theravada Schule

 

Tradition: Theravada Buddhismus

 

Herkunft der Gruppe
Theravada Buddhismus ist die Form des Buddhismus, die ihre Inspiration aus den Schriften des Palikanons bezieht, der die älteste überlebende Überlieferung der Lehren Buddhas enthält. Für viele Jahrhunderte war der Theravada Buddhismus die vorherrschende Religion in den Ländern Südostasiens und Sri Lanka. In den letzten Jahrzehnten hat der Theravada Buddhismus auch im Westen Fuß gefasst.

 

Die Lehren des Theravada Buddhismus beschreiben die Gesetzmäßigkeiten des Daseins und einen gangbaren Weg, der zu nachhaltigem Glück führt. Dieser Weg ist im wesentlichen eine ­Schulung des Geistes und des Herzens, die auf Läuterung, Entfaltung und Befreiung abzielt. Dies betrifft:
• einen verantwortungsvollen und einfühlsamen Umgang mit anderen und sich selbst
• das Kultivieren eines klaren und weiten Geistes
• die Entwicklung heilsamer Betrachtungsweisen
• eine zunehmend klarere „Sicht der Dinge, wie sie sind“, die zur Befreiung von allem Leid führt.

 

Entwicklung in Österreich
Die erste Theravada-Gruppe in Wien gab es schon in den 1940er Jahren. Seit 1984 ist der Ehrw. Bhikkhu Bhante Seelawansa, geboren in Sri Lanka, der spirituelle Leiter der Theravadaschule Wien; daneben unterrichten auch einige langjährige Lehrende den Theravada-Buddhismus.

 

Tätigkeiten und Praxisangebote
„Rechte Achtsamkeit ist die unerlässliche Grundlage für rechtes Leben, rechtes Denken und hat daher eine lebenswichtige Botschaft für alle, die sich bemühen wollen, um die Meisterung des eigenen, so schwer zu lenkenden Geistes: für größere innere Kraft und reineres Glück.“
Nyanaponika Mahathero

 

Die Rolle des Lehrers in der Theravada Tradition wird gemeinhin als die des „spirituellen Freundes“ gesehen, der oder die je nach eigenem Verständnis und Fähigkeit anderen die Lehre näherbringt, in der Übung unterstützt und gegebenenfalls mit Rat zur Seite steht. Die Angebote umfassen Einführungskurse in die Meditation und die Lehre, Vorträge zur Lehre und deren Anwendung im Leben, Studienkurse und Meditationstage.

 

Buchtipps

Henepola Gunaratana: Die Praxis der Achtsamkeit, Kristkeiz.

Lebensnahe Einführung in das Prinzip der Achtsamkeit

 

Frank Zechner: Die Vier Edlen Wahrheiten des Buddha, Octopus 2005.

Einführung in die Kernlehre des Theravadabuddhismus

 

Peter Gäng: Buddhismus, Campus 2002.

Einführung in die Psychologie und Philosophie des Buddhismus

 

Regelmäßige Veranstaltungen

Buddhistisches Zentrum Wien
Fleischmarkt 16

1010 Wien


Mo., 19.00 - 20.45
Achtsamkeitsmeditation

einmal monatlich Vortrag mit Bhante Seelawansa 


Di., 17.30 - 18.45
Metta "liebende Güte" Meditation

Andrea Huber

 

Di., 19.00 - 21.00
Meditation, Vortrag

Christoph Köck, Hannes Huber
 

Fr., 19:00 - 20:45
Dhammakreis: Meditation, Kontemplation, Lehrtexte

Leitung: Michaela Berger

 

Theravada Zentren in Österreich

 

Dhammazentrum Nyanaponika
Penzinger Straße 16/8

1140 Wien

Bhante Seelawansa

01 / 865 34 91

info@dhammazentrum.at
www.dhammazentrum.at

 

What Thai
täglich offen, 9.00 - 18.00
Kohlgasse 41/6
1050 Wien

Bhante Thitavaro
01 / 548 80 78

 

Theravada Gruppe Salzburg - Buddhistische Praxis im Alltag
Buddhistisches Zentrum Salzburg
Lehenerstr. 15

5020 Salzburg


Di., 19.00 - 21.00 Meditation und Gespräch
Christian Gihl, 0664 / 42 33 688

 

 

Theravadaschule Linz
Volkshaus Kandlheim
Edlbacherstr. 1

 

Do., 19.00 - 21.00, Meditation und Gespräch
Hanna Holub, 0664 / 92 52 171

 

 

Vipassana Meditationsgruppe Graz

Dhammazentrum Nyanaponika Graz
Parkstrasse 13

8010 Graz

 

Di., 18.30 - 20:00: Sitz-, Geh- und Mettameditation
0681 / 10 65 15 89

Wir sind eine offene Meditationsgruppe in Graz, die sich jeden Dienstag zur gemeinsamen Praxis trifft. Neben Übungen zur Sammlung des Geistes (shamatha) praktizieren wir Einsichtsmeditation (vipassana) in buddhistischer Tradition. Ein wesentlicher Teil unserer Praxis ist auch das Kultivieren unserer Herzensqualitäten. AnfängerInnen und Geübte sind herzlich willkommen.

 

Veranstaltungen der Gruppe

 

24.11.2019, 10:00 – 13:00

„Segen und Augen öffnen“

DETAILS

 

 

12.02.2019, 19:00 – 21:00

. Im Jetzt sein

DETAILS

 

 

28.12.2019, 18:30 – 01.01.2020, 13:00

Neujahrsretreat/Achtsamkeitsmeditation

mit Yoga (Miriam Silberschatz)

DETAILS

 

 

16.02.2020, 10:00 – 13:00

"Morgen- und Abend-Metta"

Meditation, Übung, Gespräch

DETAILS

 

 

03.08.2020, 10:00 – 13:00

"Messen - Stressen"

DETAILS

 

 

27.03.2020, 19:00 – 29.03.2020, 14:00

„Lust, Mögen und Verlangen"

Freitag 19:00 — 21:00; Samstag 10:00 — 17:00; Sonntag 10:00 — 14:00
Frühbuddhistische Darlegungen sehen im Begehren(taṇhā,lit. ‚Durst‘ oder ‚Dürre‘) eine zentrale Kraft hinter der Erfahrung von Unzufriedenheit und Unzulänglichkeit und führen viele Schattierungen des Leidens – körperlicher oder psychischer Schmerz, Verlust, Enttäuschung, Frustration und Belastung – direkt oder indirekt auf Formen des Begehrens zurück. Der scheinbar unverfängliche Begriff ‚Begehren‘ verschleiert dabei die Tatsache, daß die Gegenstände unseres expliziten Wollens oft einen tiefer liegenden existentiellen Zustand verdecken, der Wesen auf vielerlei Weise nötigt, fortwährend nach Bestätigung, Befriedigung und Beschwichtigung zu suchen.

Auf einen ersten Blick hegen buddhistische Traditionen offenkundige Missbilligung für das Begehren und sehen in seinen Formen eine unersprießliche und Leiden schaffende Kraft. Das Ausmaß unserer Sehn­sucht, unseres Verlangens und Ehrgeizes und das Pathos der auf sie folgen­den Suche werden dadurch kompliziert, daß Begehren nicht nur Leiden schafft, sondern auch als Motor von Motivation, dem Streben nach Vervollkommnung und nach Befreiung wirkt. Erst bei genauerem Hinsehen offenbaren die alten Lehren eine vielschichtigere Perspektive auf die Mehr­deutigkeit von Begehren – und erschließen ein Unterscheidungsvermögen und hilfreiche An­sätze, um destruktive in konstruktive Kräfte des Wollens umzuwandeln.

Das Praxiswochenende widmet sich einer Klärung des Begriffs und der Rolle des Begehrens, wie westliche und buddhistische Psychologien es verstehen. In der Erkenntnis, dass Verlangen nicht einfach negiert werden kann, soll der Kurs dazu beitragen, das Zusammenspiel von Lust, Verlangen und Sucht in unserem Leben durch die Linse buddhistischer Psychologie tiefer zu verstehen und einige der Werkzeuge kontemplativen Geistestrainings vorzustellen; diese werden psychologisch und mit einem Blick auf jüngere Forschungen in den Neurowissenschaften verortet.

Das Wochenende findet in einem Praxis- und Theorieverhältnis von 50:50 statt, besteht aus Stoßreferaten, stillen und geführten Meditationsübungen und Gelegenheit zu Diskussion und Gruppengespräch. Es zielt darauf ab, Achtsamkeits-Praktizierenden Wege zu bieten, Verlangen, seinen Mustern und Bedingungen realistisch zu begegnen und sich transformativ mit ihnen auseinanderzusetzen.

DETAILS

 

 

26.04.2020, 10:00 – 13:00

"Von Trieben getrieben?"

DETAILS

 

 

24.05.2020, 10:00 – 10:00

"Verzeihen - sich befreien"

DETAILS

 

 

 

 

Theravada Schule
Fleischmarkt 16

1010 Wien

 

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