Karma Kagyü Sangha  

 

Spirituelle Leitung
Unsere Gemeinschaft steht unter der spirituellen Leitung von Karmapa Trinle Thaye Dorje.

 

Worum geht es uns?
Buddhismus authentisch und zeitgemäß: Buddhistische Praxis ist konsequentes Geistestraining im Alltag und in der Meditation, eine Entdeckungsreise in das eigene Potential. Ziel dieses Weges ist Erkenntnis bzw. Erleuchtung. Als Karma Kagyü Sangha sehen wir unser Hauptziel darin, ein Angebot für Menschen in Österreich bereitzustellen, die sich für die Lehren des Buddha und insbesondere der Karma Kagyü Tradition interessieren. Diese Lehren wurden über Jahrtausende als lebendiges Wissen von Lehrer zu Schüler weitervermittelt. Um die kostbare Überlieferung der Lehren auch bei uns im Westen zu gewährleisten, liegen uns zwei Aspekte besonders am Herzen: Durch enge Zusammenarbeit mit qualifizierten Lehrern in unseren Veranstaltungen authentischen Buddhismus zu vermitteln, und einen zeitgemäßen Zugang zu buddhistischer Praxis zu ermöglichen. In diesem Sinn finden geleitete Meditationen, Einführungskurse und weiterführende Veranstaltungen statt, bei denen Sie herzlich willkommen sind.

„Karma Kagyü“ ist der Name jener buddhistischen Tradition, an der wir uns orientieren, eine Tradition, deren Lehren aus Indien über Tibet nach Europa kamen. „Sangha“ bedeutet „Gemeinschaft“, und als solche verstehen wir uns: Wir sind eine Gemeinschaft von Menschen, die dem buddhistischen Weg folgen bzw. dies zumindest versuchen.Kurz gesagt ist unser Herzensanliegen, den Buddhismus authentisch & zeitgemäß zu praktizieren und zu vermitteln. Dabei bedeutet für uns „authentisch“, keine zeitgeistbedingten Abstriche zu machen, und „zeitgemäß“, den Buddhismus so zu vermitteln und zu praktizieren, dass er für Menschen unserer Zeit und Kultur hilf-reich ist.

Entwicklung in Österreich
Seit 1982 gibt es bei Karma Kagyü in Wien geleitete Meditationen, Vorträge und Seminare zu Theorie und Praxis des Buddhismus. KKS Graz bietet ein ähnliches Programm an, und in Bregenz und Innsbruck gibt es mit den Bodhi  Path-Zentren ebenfalls ein systematisches Lehr- und Übungsangebot.

Praxisangebote
Ein selbstbestimmtes Leben, Gelassenheit und Glück: Wer von uns hat nicht diese oder ähnliche Ziele? Kann man sie erreichen? Und wie? Ein zweifellos brauchbarer Weg dafür ist die Lehre des Buddha: Sie bietet uns konkrete Methoden, wie wir uns allmählich in Richtung eines glücklichen und sinnerfüllten Lebens entwickeln können. Unsere Zentren und Gemeinschaften versuchen, einen Zugang zu diesem Lehr- und Übungsweg zu ermöglichen.

 

Weitere Karma Kagyü Sangha- und Bodhi Path-Zentren in Österreich

Karma Kagyü Sangha-Graz
Kontakt: Marianne Krobath, Tel. 0664 / 7351 7281
bzw. bei Anita Schöberl, Tel. 0316 / 491329 
Triesterstraße 370, im Hof, 1. Stock
8055 Graz
kontakt@kks-graz.atwww.kks-graz.at

 

Bodhipath – Buddhistisches Zentrum der Karma Kagyü-Linie
Bregenz
Tel. 0664 / 110 55 15
bodhipath@gmx.atwww.bodhipath.at

 

Bodhipath – Buddhistisches Zentrum der Karma Kagyü-Linie
Kontakt: Bergild und Andreas Gilgenberg
Allerheiligenhofweg 10a
6020 Innsbruck
Tel. 0650/443 82 12, 0650/53 70 274
bodhipathinnsbruck@gmail.comwww.bodhipath.at

 

Veranstaltungen der Gruppe

 

13.02.2020, 18:30 – 16.04.2020, 21:00

Aus Liebe zum Leben

Aus Liebe zum Leben: den Geist schulen - seine Natur erkennen
Die sechs Vollkommenheiten oder Paramitas
ein 8-wöchiger, praxisbezogener Kurs: 6. Feb – 9. April 2020
Dr. Tina Draszczyk

Als Dharma-Praktizierende teilen wir oft die Sehnsucht, sowohl im Alltag ein gutes Leben zu leben und zum Wohlbefinden von anderen und von uns selbst beizutragen als auch in unserer Meditationspraxis jene tiefe und weite Qualität unseres Geistes zu entfalten, die zu umfassender Weisheit und uneingeschränktem Mitgefühl und damit jenseits von Dualität führt, kurzum den Weg eines Bodhisattva zu gehen. Offensichtlich ist dies kein leichtes Unterfangen. Die sechs Paramitas, d. h. die Vollkommenheiten von Geben, Ethik, Akzeptanz, Ausdauer, Meditation und Einsicht, weisen uns hier den Weg. Vielleicht ist es für uns derzeit unmöglich, diese Eigenschaften als Vollkommenheiten zu praktizieren - aber wir üben uns dennoch darin, und es ist genau dieses Üben, wodurch das, was unmöglich scheint, irgendwann möglich wird. Unser Fokus liegt auf diesem Prozess. Wir befassen uns mit den Vollkommenheiten, den Paramitas, und unserem derzeit vermutlich unvollkommenen Zugang dazu. Wir üben gemeinsam, tauschen uns darüber aus und frischen somit unsere Inspiration für den Bodhisattva-Weg auf. Quellen sind dabei sowohl Gampopas Juwelenschmuck der Befreiung, als auch Auszüge aus Sutras zur Vollkommenheit der Weisheit und zeitgenössische Darstellungen der Paramitas.

Der Kurs beruht auf 3 Säulen:
• Wöchentliche Abende, in denen angeleitete Meditation und Theorie kombiniert werden. Jeder der acht Abende ist einem bestimmten Thema gewidmet, das u.a. mithilfe von Kontemplation erforscht wird.
• Erfahrungsaustausch in der Gruppe.
• Tägliche formale Meditation (ca. 30 Minuten) sowie informelle Achtsamkeitspraxis zu Hause zur Integration in den Alltag.

Zielgruppe: alle,
• die Mitgefühl und Weisheit in sich entdecken, vertiefen und stabilisieren,
• sich dabei von den Lehren des Buddha inspirieren lassen,
• in eine regelmäßige Meditations- und Achtsamkeitspraxis eintauchen,
• sowie ihre Praxis durch fundiertes Wissen festigen möchten
• und den Austausch sowie die gegenseitige Unterstützung in einer Gruppe schätzen.

Kursrahmen:
• telefonisches Vorgespräch
• acht Abende, 13. Feb. - 16. April 2020, jeweils Donnerstag, 18.30–ca. 21.00h
(Achtung: kein Kursabende am 12. März und 2. April 2020)
• „Tag der Stille“: Sa., 21. März 2020, 15.00– ca. 20.00h

Anmeldung: bei der Kursleiterin:tina.draszczyk@gmail.com

Kursleiterin: Dr. Tina Draszczyk promovierte in Buddhismuskunde und Tibetologie und ist Dharma- sowie Achtsamkeitslehrerin. Ihren Zugang zu buddhistischer Praxis fand sie Ende der 70er Jahre. Von 1992 bis 2005 vertiefte sie ihre Kenntnisse am Karmapa International Buddhist Institute in Neu-Delhi, wo sie auch als Dolmetscherin tätig war. Sie ist Autorin einer Vielzahl von Artikeln und Büchern und hat, gemeinsam mit ihrem Mann, zahlreiche Unterlagen für Meditationspraxis herausgegeben. Außerdem betreut sie seit 1984 das Karma Kagyü Sangha-Zentrum in Wien und unterrichtet, von Shamar Rinpoche dafür autorisiert, in den Bodhi Path-Zentren in Europa.

Kursbeitrag: Euro 380,-

Die Themen der 8 Wochen:
1. Einheit: Geben
2. Einheit: Ethik
3. Einheit: Akzeptanz
4. Einheit: Freudige Ausdauer
5. Einheit: Meditation
6. Einheit: Weisheit,
7. Einheit: Weisheit, Forts.
8. Einheit: Die Einheit aller Paramitas

Buchempfehlungen:
Gampopa, Der Juwelenschmuck der Befreiung (Norbu Verlag)
Norman Fischer, The World Could be Otherwise (Shambala Public., 2019)

Ausblick: Auf diesen Kurs folgen verschiedene Aufbaukurse sowie Me­di­ta­tions-Retreats, die von Karma Kagyü Sangha Wien angeboten werden. Darin werden sowohl philoso­phische und psychologische Themen des Buddhismus behandelt als auch spezifische Formen buddhistischer Meditation. Dieses Angebot soll Praktizierende darin unterstützen, sich umfassende Kenntnisse der buddhistischen Lehren anzueignen und durch ihre Vertrautheit mit Meditation einen selbständigen Zugang und individuellen Rhythmus in ihrer spirituellen Praxis zu entwickeln.

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03.03.2020, 19:30 – 03.05.2020, 17:00

Das Herz-Sutra, die Essenz der Weisheit

Acarya Tenzin Wangpo

Di., 3. März 2020, 19.30
Mi., 4. und Do., 5. März 2020, 15.30-17.00

Das sechste der Paramitas, Prajnaparamita oder die Vollkommenheit der Einsicht, stellt das Herz der Weisheit dar, die den Kern buddhistischer Praxis ausmacht. Auf der Grundlage der anderen Vollkommenheiten wie Geben, Ethik, Geduld, Ausdauer und Meditation, liegt hier der Fokus darauf, durch tiefe Einsicht den eigenen Geist so zu transformieren, dass man sich von Täuschungen löst und die Natur aller äußeren und inneren Gegebenheiten erkennt und erfährt. Durch das Zusammenspiel der Paramitas wird man so allmählich dazu fähig, das eigene Leid und all seine Ursachen zu überwinden und sich immer umfassender zum Wohlergehen anderer einzusetzen. Milarepa, der "große Yogi Tibets", sagte einmal: "Geben bedeutet nichts anderes, als die eigene Ich-Illusion aufzugeben. Ethik bedeutet nichts anderes, als seine Falschheit aufzugeben. Geduld bedeutet nichts anderes, als sich vor der letztendlichen Wirklichkeit nicht zu fürchten. Ausdauer bedeutet nichts anderes, als nie von der Praxis getrennt zu sein. Meditation bedeutet nichts anderes, als in der wahren Natur zu verweilen und Weisheit bedeutet nichts anderes, als die wahre Natur der Dinge zu verstehen. ..." Im Herz-Sutra, das in vielen buddhistischen Traditionen ein Kernstück der Praxis ausmacht, wird diese Vollkommenheit der Weisheit prägnant und inspirierend dargestellt.

AcharyaTenzin Wangpo stammt aus Tibet und trat mit 7 Jahren in ein buddhistisches Kloster ein. Im Alter von 12 Jahren wechselte er zur Buddhistischen Diwakar Akademie in Kalimpong (Indien), um neun Jahre lang buddhistische Philosophie und Literatur wie auch English und Hindi zu studieren. Seit seinem Abschluss als Acharya, ein Gelehrten-Abschluss in Buddhistischen Studien, unterrichtet er in Indien und Europa. Er hatte eine enge Verbindung mit Shamar Rinpoche, der ihn u.a. in Meditation unterrichtete. Tenzin Wangpo hat eine besonders liebenswürdige und inspirierende Art, den Dharma zu vermitteln. Er lehrt in Englisch (mit Übersetzung ins Deutsche).

Zeiten: Di., 19.30-ca. 21.00, Mi., 15.30-ca. 17.00. Do. 15.30-ca. 17.00.
Beitrag: Euro 40,- (KKS-Mitgl. 30,-) für Dienstag bis Donnerstag
Anmeldung: bitte per E-Mail an: info@karma-kagyu.at

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03.03.2020, 19:30 – 21:00

Das Herz-Sutra, die Essenz der Weisheit

Acarya Tenzin Wangpo

Di., 3. März 2020, 19.30
Mi., 4. und Do., 5. März 2020, 15.30-17.00

Das sechste der Paramitas, Prajnaparamita oder die Vollkommenheit der Einsicht, stellt das Herz der Weisheit dar, die den Kern buddhistischer Praxis ausmacht. Auf der Grundlage der anderen Vollkommenheiten wie Geben, Ethik, Geduld, Ausdauer und Meditation, liegt hier der Fokus darauf, durch tiefe Einsicht den eigenen Geist so zu transformieren, dass man sich von Täuschungen löst und die Natur aller äußeren und inneren Gegebenheiten erkennt und erfährt. Durch das Zusammenspiel der Paramitas wird man so allmählich dazu fähig, das eigene Leid und all seine Ursachen zu überwinden und sich immer umfassender zum Wohlergehen anderer einzusetzen. Milarepa, der "große Yogi Tibets", sagte einmal: "Geben bedeutet nichts anderes, als die eigene Ich-Illusion aufzugeben. Ethik bedeutet nichts anderes, als seine Falschheit aufzugeben. Geduld bedeutet nichts anderes, als sich vor der letztendlichen Wirklichkeit nicht zu fürchten. Ausdauer bedeutet nichts anderes, als nie von der Praxis getrennt zu sein. Meditation bedeutet nichts anderes, als in der wahren Natur zu verweilen und Weisheit bedeutet nichts anderes, als die wahre Natur der Dinge zu verstehen. ..." Im Herz-Sutra, das in vielen buddhistischen Traditionen ein Kernstück der Praxis ausmacht, wird diese Vollkommenheit der Weisheit prägnant und inspirierend dargestellt.

AcharyaTenzin Wangpo stammt aus Tibet und trat mit 7 Jahren in ein buddhistisches Kloster ein. Im Alter von 12 Jahren wechselte er zur Buddhistischen Diwakar Akademie in Kalimpong (Indien), um neun Jahre lang buddhistische Philosophie und Literatur wie auch English und Hindi zu studieren. Seit seinem Abschluss als Acharya, ein Gelehrten-Abschluss in Buddhistischen Studien, unterrichtet er in Indien und Europa. Er hatte eine enge Verbindung mit Shamar Rinpoche, der ihn u.a. in Meditation unterrichtete. Tenzin Wangpo hat eine besonders liebenswürdige und inspirierende Art, den Dharma zu vermitteln. Er lehrt in Englisch (mit Übersetzung ins Deutsche).

Zeiten: Di., 19.30-ca. 21.00, Mi., 15.30-ca. 17.00. Do. 15.30-ca. 17.00.
Beitrag: Euro 40,- (KKS-Mitgl. 30,-) für Dienstag bis Donnerstag
Anmeldung: bitte per E-Mail an: info@karma-kagyu.at

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03.12.2020, 18:30 – 15.03.2020, 13:00

Meditationsretreat: Aus Liebe zum Leben

Aus Liebe zum Leben – den Geist schulen, seine Natur erkennen – ein Meditations-Retreat im Schweigen
Dr. Tina Draszczyk
Do., 12. – So., 15. März 2020 in Niederösterreich

In der Stille des Bergzendo (Hohe Wand) meditieren wir im Sitzen und in Bewegung. Unsere gemeinsame Praxis, die sich über den ganzen Tag erstreckt und vorwiegend in Stille stattfindet, ermöglicht uns innezuhalten und tief in Meditation und Achtsamkeit einzutauchen. Wir üben uns darin, mit all dem, was sich an der Oberfläche unseres Geistes abspielt, angemessen umzugehen, seien dies Gedanken, Emotionen, Erinnerungen oder Sinneseindrücke. Diese Bedingungen – die äußere Stille, das gemeinsame Üben und die innere Arbeit – erleichtern es uns, mehr innere Ruhe und Klarheit in uns zu entdecken und zu fördern. Morgens und abends finden entsprechende kurze Rezitationen statt
Das Thema, mit dem wir uns während dieser Tage befassen werden, sind die sog. sechs Paramitas oder Vollkommenheiten. Als Dharma-Praktizierende teilen wir oft die Sehnsucht, sowohl im Alltag ein gutes Leben zu leben und zum Wohlbefinden von anderen und von uns selbst beizutragen als auch in unserer Meditationspraxis jene tiefe und weite Qualität unseres Geistes zu entfalten, die zu umfassender Weisheit und uneingeschränktem Mitgefühl und damit jenseits von Dualität führt, kurzum den Weg eines Bodhisattva zu gehen. Offensichtlich ist dies kein leichtes Unterfangen. Die sechs Paramitas, d. h. Geben, Ethik, Akzeptanz, Ausdauer, Meditation und Einsicht, weisen uns hier den Weg. Vielleicht ist es für uns derzeit unmöglich, diese Eigenschaften als Vollkommenheiten zu praktizieren - aber wir üben uns dennoch darin, und es ist genau dieses Üben, wodurch das, was unmöglich scheint, irgendwann möglich wird. Im Rahmen dieses Retreats befassen wir uns mit diesen sog. Vollkommenheiten und unserem derzeit vermutlich unvollkommenen Zugang dazu. Wir meditieren gemeinsam, tauschen uns darüber aus und frischen somit unsere Inspiration für den Bodhisattva-Weg auf. Quellen sind dabei sowohl Gampopas Juwelenschmuck der Befreiung, als auch Auszüge aus Sutras zur Vollkommenheit der Weisheit und zeitgenössische Darstellungen der Paramitas.
Die Grundlage für die Meditationsanleitungen sind Auszüge aus verschiedenen Lehrreden des Buddha (zu den Themen: Achtsamkeit, Meditation, Sichtweise und Ethik) sowie Meditationsanleitungen (Methode, Verlauf etc.) von Shamar Rinpoche und weiteren buddhistischen Meistern.
Ort: BergZendo (www.bergzendo.at/). Am Almfrieden 87, 2724 Hohe Wand
Gruppengröße: maximal 22 Personen
Zielgruppe: Menschen mit regelmäßiger Meditations- bzw. Achtsamkeitspraxis
Zeiten: Donnerstag Beginn mit Abendessen um 18.30. Kurs: 19.30-ca.21.00; Do./Sa: 07.00-ca.21.00; So. 07.00-ca. 13.00 (mit Mittagessen)
Beitrag: für das Seminar inkl. Vollpension (vegetarisch), Dusche und WC am Gang.
folgt in Kürze. EZ sind nur bei frühzeitiger Anmeldung möglich.
Anmeldung: bitte (mit Angabe des Zimmerwunsches) per E-Mail an: tina.draszczyk@gmail.com. Nach Anmeldung per E-Mail erhalten Sie/erhaltet Ihr die Konto-Nr. nach Einzahlung des Seminarbetrages ist ein Platz reserviert und die Anmeldung verbindlich.
Storno: Bei Rücktritt vor dem Anmeldeschluss (2 Wochen vor Seminarbeginn) werden 20% der Kosten einbehalten. Nach Anmeldeschluss wird der volle Seminarbeitrag einbehalten, es sei denn ein/e Ersatzteilnehmer/in übernimmt den Platz.
Haftungshinweis: Die Teilnahme an diesem Seminar erfolgt auf eigene Verantwortung. Seminarleiter und Veranstalter übernehmen keinerlei Haftung für anlässlich der Kursteilnahme entstehende Personen- und Sachschäden.

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27.03.2020, 18:00 – 29.03.2020, 16:00

Workshop: Lust, Mögen und Verlangen

Workshop: Lust, Mögen und Verlangen: Buddhistische und psychologische Perspektiven
mit Akincano M. Weber und Christoph Köck

Fr., 27. – So., 29. März 2020
Beginn: Fr. 18:00h. Ende: So., 16:00
Veranstalter: Bodhi College
Kursbeitrag: € 225,00 (ohne zusätzliche Dana-Bitte)
Anmeldung: nur bei Bodhi College direkt: https://bodhi-college.org/events/15-lust-mogen-und-verlangen-buddhistische-und-psychologische-perspektiven/region-EU/
Ort: KKS, Buddh. Zentrum
Fleischmarkt 16/Stiege I, 2. Stock
1010 Wien

Frühbuddhistische Darlegungen sehen im Begehren (tanha,lit. ‚Durst‘ oder ‚Dürre‘) eine zentrale Kraft hinter der Erfahrung von Unzufriedenheit und Unzulänglichkeit und führen viele Schattierungen des Leidens – körperlicher oder psychischer Schmerz, Verlust, Enttäuschung, Frustration und Belastung – direkt oder indirekt auf Formen des Begehrens zurück. Der scheinbar unverfängliche Begriff ‚Begehren‘ verschleiert dabei die Tatsache, dass die Gegenstände unseres expliziten Wollens oft einen tiefer liegenden existentiellen Zustand verdecken, der Wesen auf vielerlei Weise nötigt, fortwährend nach Bestätigung, Befriedigung und Beschwichtigung zu suchen.

Auf einen ersten Blick hegen buddhistische Traditionen offenkundige Missbilligung für das Begehren und sehen in seinen Formen eine unersprießliche und Leiden schaffende Kraft. Das Ausmaß unserer Sehn­sucht, unseres Verlangens und Ehrgeizes und das Pathos der auf sie folgen­den Suche werden dadurch kompliziert, dass Begehren nicht nur Leiden schafft, sondern auch als Motor von Motivation, dem Streben nach Vervollkommnung und nach Befreiung wirkt. Erst bei genauerem Hinsehen offenbaren die alten Lehren eine vielschichtigere Perspektive auf die Mehr­deutigkeit von Begehren – und erschließen ein Unterscheidungsvermögen und hilfreiche An­sätze, um destruktive in konstruktive Kräfte des Wollens umzuwandeln.

Das Praxiswochenende widmet sich einer Klärung des Begriffs und der Rolle des Begehrens, wie westliche und buddhistische Psychologien es verstehen. In der Erkenntnis, dass Verlangen nicht einfach negiert werden kann, soll der Kurs dazu beitragen, das Zusammenspiel von Lust, Verlangen und Sucht in unserem Leben durch die Linse buddhistischer Psychologie tiefer zu verstehen und einige der Werkzeuge kontemplativen Geistestrainings vorzustellen; diese werden psychologisch und mit einem Blick auf jüngere Forschungen in den Neurowissenschaften verortet.

Das Wochenende findet in einem Praxis- und Theorieverhältnis von 50:50 statt, besteht aus Stoßreferaten, stillen und geführten Meditationsübungen und Gelegenheit zu Diskussion und Gruppengespräch. Es zielt darauf ab, Achtsamkeits-Praktizierenden Wege zu bieten, Verlangen, seinen Mustern und Bedingungen realistisch zu begegnen und sich transformativ mit ihnen auseinanderzusetzen.

Geeignet: für Anfänger und Erfahrene in der Ausübung des Dharma
Unterkunft muss von den Teilnehmern gesondert gebucht werden.
Tee und Kaffee sind gegen eine kleine Spende erhältlich
Vollständige Bezahlung zum Zeitpunkt der Buchung ist notwendig. (Anzahlungen sind bei Wochenendkursen nicht möglich.)
Eine begrenzte Anzahl von durch ein Stipendium geförderten Plätzen ist für diesen Kurs vorhanden.

Lehrer: AKINCANO M. WEBER ist Dharmalehrer und Therapeut. Er war 20 Jahre Mönch in Europa und Asien und ist der Praxis und Überlieferung des frühen Buddhismus verbunden. Interessen: Texte des indischen Buddhismus, Geistessammlung, kontemplative Psychologie. Er studierte Buddhistische Psychotherapie in London (M.A.), unterrichtet international Meditation und Buddhistische Psychologie und führt eine Praxis für Dialogische Prozessbegleitung. Akincano ist Mitbegründer von Bodhi College, leitet Atammaya Köln, ist Dozent für verschiedene MBSR-Institute und Teil des CPP-Programmes; er lebt mit seiner Frau in Köln.

CHRISTOPH KÖCK, geb. 1962 in Wien, lebte 17 Jahre als Mönch, vornehmlich in Klöstern verbunden mit Ajahn Chah in Thailand und Europa. Seit 2001 lebt er wieder in Wien, wo er auch als Psychotherapeut in eigener Praxis tätig ist. Langjährige internationale Lehrtätigkeit in Meditation und Buddhismus.

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24.04.2020, 19:30 – 26.04.2020, 13:00

Den Geist transformieren -

Den Geist transformieren - die weisen Worte meines Lehrers

Sabchu Rinpoche

Fr., 24. - So., 26. April 2020

Wir freuen uns sehr, dass Sabchu Rinpoche dieses Jahr die Zeit findet, unser Zentrum zu besuchen. Auf der Grundlage der Anleitungen von Shamar Rinpoche wird er das Thema des Mahayana-Geistestrainings (Lojong) behandeln. Die Anleitungen machen deutlich, dass Dharma-Praxis das gesamte Leben umfasst und nicht nur Meditation bedeutet. Es geht darum, wie wir unseren Geist durch die Haltungen von Mitgefühl, Verbundenheit und Weisheit Schritt für Schritt transformieren können. Mit dieser Praxis können wir einen immer direkteren Zugang zum ganzen Potential unseres Geistes finden, unser Leben in einer heilsamen Art und Weise gestalten und somit auch die besten Voraussetzungen für unsere geistige Entwicklung jetzt und in der Zukunft schaffen.

Sabchu Rinpoche wurde 1983 in Nepal geboren und von Shamar Rinpoche als Wiedergeburt des letzten Sabchu Rinpoche erkannt. Er hat alle wesentlichen mündlichen Übertragungen und Einweihungen der Karma-Kagyü-Linie erhalten und betreut das Karma Kagyü-Kloster in Swayambhu in Nepal. Sabchu Rinpoche ist sowohl im traditionellen Hintergrund des Tibetischen Buddhismus verankert als auch im westlichen Zugang zur Dharma-Praxis, wobei er im Rahmen seiner zusätzliche Ausbildung als Filmschaffender in Kanada auch mit modernen Zugängen der Wissensvermittlung vertraut wurde. Er lehrt in Englisch (mit Übersetzung ins Deutsche) und hat dabei einen überaus direkten, lebendigen und inspirierenden Unterrichtsstil.

Seminar-Zeiten: Fr., 19.30-ca. 21.00, Sa., 15.00-ca. 21.00. So. 10.00-ca.13.00
Beitrag: Euro 80,- (KKS-Mitgl. 70,-) für Freitag bis Sonntag.
Anmeldung: bitte per E-Mail an: info@karma-kagyu.at

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24.04.2020, 19:30 – 21:00

Den Geist transformieren -

Den Geist transformieren - die weisen Worte meines Lehrers

Sabchu Rinpoche

Fr., 24. - So., 26. April 2020
Vortrag und Seminar

Wir freuen uns sehr, dass Sabchu Rinpoche dieses Jahr die Zeit findet, unser Zentrum zu besuchen. Auf der Grundlage der Anleitungen von Shamar Rinpoche wird er das Thema des Mahayana-Geistestrainings (Lojong) behandeln. Die Anleitungen machen deutlich, dass Dharma-Praxis das gesamte Leben umfasst und nicht nur Meditation bedeutet. Es geht darum, wie wir unseren Geist durch die Haltungen von Mitgefühl, Verbundenheit und Weisheit Schritt für Schritt transformieren können. Mit dieser Praxis können wir einen immer direkteren Zugang zum ganzen Potential unseres Geistes finden, unser Leben in einer heilsamen Art und Weise gestalten und somit auch die besten Voraussetzungen für unsere geistige Entwicklung jetzt und in der Zukunft schaffen.

Sabchu Rinpoche wurde 1983 in Nepal geboren und von Shamar Rinpoche als Wiedergeburt des letzten Sabchu Rinpoche erkannt. Er hat alle wesentlichen mündlichen Übertragungen und Einweihungen der Karma-Kagyü-Linie erhalten und betreut das Karma Kagyü-Kloster in Swayambhu in Nepal. Sabchu Rinpoche ist sowohl im traditionellen Hintergrund des Tibetischen Buddhismus verankert als auch im westlichen Zugang zur Dharma-Praxis, wobei er im Rahmen seiner zusätzliche Ausbildung als Filmschaffender in Kanada auch mit modernen Zugängen der Wissensvermittlung vertraut wurde. Er lehrt in Englisch (mit Übersetzung ins Deutsche) und hat dabei einen überaus direkten, lebendigen und inspirierenden Unterrichtsstil.

Seminar-Zeiten: Fr., 19.30-ca. 21.00, Sa., 15.00-ca. 21.00. So. 10.00-ca.13.00
Beitrag: Euro 80,- (KKS-Mitgl. 70,-) für Freitag bis Sonntag.
Anmeldung: bitte per E-Mail an: info@karma-kagyu.at

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Fleischmarkt 16, 2. Stock
1010 Wien

 

0676 / 485 78 25
info@karma-kagyu.at 


www.karma-kagyu.at

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