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Das neue ÖBR-Präsidium v.l.n.r: Präsident Gerhard Weißgrab, Vizepräsidentin Erika Erber, Vizepräsident Erich Leopold, Generalsekretär Johannes Kronika.
18.10.2021

Neues ÖBR-Präsidium nach der Wahl im Amt

Präsidiumswahl in der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft (ÖBR)

Mit Ablauf der 5jährigen Amtsperiode fanden am 7. Oktober 2021 Neuwahlen für das Präsidium der ÖBR statt.

 

Nach endgültiger Stimmenauszählung erfolgte im Rahmen einer außerordentlichen Präsidiumssitzung die feierliche Amtsübergabe vom alten an das neue Präsidium.

 

Die beiden bisherigen Vizepräsidentinnen, Marina Jahn und Evi Zoepnek, wurden mit Dank und Anerkennung ihrer langjährigen Dienste für den Dharma verabschiedet.

 

Neu im Präsidium sind Mag.a Erika Erber als Vizepräsidentin und Mag. Erich Leopold als Vizepräsident. Durch den plötzlichen Tod des langjährigen Generalsekretärs, Heinz Vettermann, übernimmt im neuen Präsidium Ing. Johannes Kronika diese Agenden.

 

Erika Erber ist unter anderem seit einigen Jahrzehnten im Zen-Buddhismus der Rinzai-Tradition und der Linie nach Thich Nhat Hanh verankert. Gerade erscheint auch eine Neuauflage ihres Buches „Achtsamkeit und Intersein“. Sie war in den 1990er Jahren bereits in Funktionen der „Buddhistischen Gemeinde Österreich“ tätig und führte bis vor kurzem ein eigenes Yoga-Studio.

 

Auch Erich Leopold hat Erfahrung im Zen-Buddhismus, und ist inzwischen seit vielen Jahren in der Tradition des Vajrayana-Buddhismus beheimatet und aktiv.

 

Johannes Kronika sieht in der Tradition des Theravada-Buddhismus seine Heimat. Er hat bereits Erfahrung im Amt des Generalsekretärs. Während seiner früheren Amtszeit wurde Anfang der 2000er Jahre von ihm auch die Planung und Umsetzung eines buddhistischen Friedhofs am Wiener Zentralfriedhof erfolgreich abgewickelt.

 

Im Amt geblieben und bestätigt wurde Gerhard Weißgrab als Präsident. Er geht damit in seine vierte Amtsperiode in Folge.

 

In einer ersten Arbeitssitzung hat sich das neu gewählte Präsidium bereits in einer Klausur der Planung der gemeinsamen Aufgaben für die nächsten Jahre gewidmet. Neben der selbstverständlichen Förderung der Entfaltung der Buddha-Lehre bildet die Stärkung von Bildungsaktivitäten einen der Schwerpunkte. Auch das Bemühen um heilsames Wirken zur Förderung eines wertschätzenden Umgangs innerhalb unserer Gesellschaft und die Stärkung eines Dialogs der Mitte hat hohe Priorität.

 

Redaktion und Foto: Manfred Krejci



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