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14.04.2022

Buddhismus in Österreich - Teil VI

Bildung und Jugend – Buddhas Lehre vermitteln

Buddhistische Bildung im Sinne des Dharma zu vermitteln ist seit ihrer Gründung eine der wesentlichen Aufgaben der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft (ÖBR). Teil 6 der Serie beschäftigt sich mit den Meilensteinen der Entwicklung einer europaweit vorbildlichen buddhistischen Religionspädagogik.

 

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Österreich als Vorreiter

 

Im September 1993 – zehn Jahre nach der gesetzlichen Anerkennung des Buddhismus in Österreich – startete der Religionsunterricht für buddhistische Schülerinnen und Schüler in Graz, Salzburg und Wien, eine damals europaweit diskutierte Pioniertat. Begonnen wurde der Unterricht mit drei Lehrerinnen und Lehrern und 25 Schülerinnen und Schülern. Ab 1999 sollten es schon 130 Schülerinnen und Schüler sein, die von acht Lehrkräften in sechs Bundesländern unterrichtet wurden. Bis 2004 hatte sich die Anzahl der buddhistischen Religionslehrerinnen und -lehrer verdoppelt und die Anzahl der Schülerinnen und Schüler ebenfalls. Mehrmals in diesen Jahren wurden an Höheren Schulen in Wien, Salzburg, Kärnten, Steiermark und Tirol von den Schülerinnen und Schülern ausgezeichnete Leistungen bei mündlichen Reifeprüfungen im Fach buddhistische Religion erbracht. Mit Stand Oktober 2021 werden österreichweit 267 Schülerinnen und Schülern von zwölf Lehrkräften unterrichtet.

Info: https://www.buddhismus-austria.at/buddhismus-in-oesterreich/religionsunterricht/

 

Tolerante Weltoffenheit als Bildungsziel

 

Der buddhistische Religionsunterricht hat das Ziel, die Schülerinnen und Schüler zu einer toleranten Weltoffenheit zu führen und in der Begegnung mit anderen Anschauungen und Bekenntnissen den eigenen Standpunkt zu überprüfen und zu vertiefen. Dadurch wird auch die Dialogfähigkeit entwickelt. Es gilt für die Schülerinnen und Schüler zu erkennen, dass der Weg des Buddha die Wertschätzung anderer fordert und eigene gedankliche Fixierungen sowie emotionale Muster zu überwinden anregt, um so eine positive Kommunikation bzw. Interaktion zu erreichen. Die eigene Erfahrung aus Meditation und Lebensführung zählt mehr als angelerntes Wissen. So vermittelt der buddhistische Religionsunterricht den jungen Menschen eine äußerst hilfreiche Praxis für ihr Leben, die letztlich vom Individuum Auswirkung auf das gesellschaftliche Leben hat.

 

Interkulturelles Lernen

 

Der buddhistische Religionsunterricht wird in Österreich aufgrund der relativ geringen Teilnehmerzahl pro Schule in der Grundstufe wie auch in der Oberstufe meist als schulstufen- bzw. schulübergreifender Unterricht geführt. Dies besagt, dass die Schülerinnen und Schüler verschiedener Altersstufen in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen unterrichtet werden.

 

Da ein Teil der Schülerinnen und Schüler Ethno-Buddhisten aus China, Thailand, Vietnam usw. sind, bildet der buddhistische Religionsunterricht einen wertvollen Beitrag zur interkulturellen und integrativen Bildung und Erziehung innerhalb der österreichischen Schule.

 

Buddha, Dharma und Sangha ist das Grundkonzept der Lehrinhalte und wird in allen Altersgruppen unterrichtet. Ebenso werden alle buddhistischen Schulen übergreifend gelehrt und ein Überblick über alle Weltreligionen gegeben.

 

Erste buddhistische Schule in Österreich

 

Seit Herbst 2019 gibt es in Altach in Vorarlberg die erste buddhistisch-konfessionelle Schule Österreichs. Die private Freie Montessori-Schule (FMS) ist dazu mit der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft (ÖBR) eine Partnerschaft eingegangen.

 

„Achtsamkeit ist an dieser Schule nicht nur ein Schlagwort, sondern eine wirklich gelebte Maxime“, begründet ÖBR-Präsident Gerhard Weißgrab diesen Schritt und betont, dass die seit dem Jahre 1981 bestehende Schule Methoden anwende und Haltungen vertrete, die man als zutiefst buddhistisch ansehen könne: „Diese Haltung drückt sich, um nur ein Beispiel zu nennen, auch dadurch aus, dass es ein gestaffeltes Schulgeld gibt, je nach den Einkommensverhältnissen der Eltern.“ Dadurch soll eine soziale Durchmischung der Schülerinnen und Schüler erreicht werden, die der Realität der Gesellschaft entspricht.

 

Mitglied im Vorstand des Trägervereins ist Dipl.-Päd. Ing. Guntram Ferstl, buddhistischer Religionslehrer der ÖBR in Vorarlberg, der von Beginn an auch als Mentor an der Schule arbeitet. Ferstl ist ausgebildeter Tiefbauingenieur, arbeitet als Mittelschullehrer und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Buddhistischen Instituts der KPH Wien/Krems.

Info: https://www.freie-montessori-schule.at/ueber-uns/wir-stellen-uns-vor/

 

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Dipl.-Päd. Ing. Guntram Ferstl, Mitglied im Vorstand des Trägervereins der FMS Altach,
buddhistischer Religionslehrer und Mentor an der Schule (Foto: privat)

 

Weitere buddhistische Schule in Graz

 

Mit dem Schuljahr 2021/22 ist die Schule im Pfeifferhof (SiP) in Graz nun nach Altach die österreichweit zweite Schule mit buddhistischer Anerkennung.

 

Auch an der SiP zeigte sich, dass es eine große Übereinstimmung der Werte an der Schule mit jenen des Buddhismus gibt. Den Buddhismus in das Schulkonzept zu integrieren, war daher eine stimmige Weiterentwicklung. Angeboten wird der buddhistische Religionsunterricht für alle Altersstufen. Für buddhistische Schülerinnen und Schüler ist er verpflichtend, von allen anderen kann er auf freiwilliger Basis besucht werden. Den Kindern steht ein Raum für Stille- und Achtsamkeitsübungen zur Verfügung, der auch zur Meditation genutzt wird.

 

Buddhistischer Religionslehrer und Mentor in Graz ist Mag. Michael Aldrian. Er studierte Philosophie und Pädagogik an der Karl-Franzens-Universität Graz, ist buddhistischer Religionslehrer an allen Schularten und Altersstufen, Erwachsenenbildner, Sozialpädagoge und Seminarleiter für Yoga und Meditation, Körpersprache, Stressbewältigung, verantwortliches Handeln (Zivilcourage), Konfliktkultur, elementare Musikpädagogik.

Info: https://www.sip-knallerbse.at/

 

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Mag. Michael Aldrian, buddhistischer Religionslehrer und Mentor an der SIP in Graz (Foto: privat)

 

LehrerInnen-Ausbildung an der KPH Wien/Krems

 

Mit dem Studienjahr 2012/13 begann die erste Kooperationsphase an der Kirchlich-Pädagogischen Hochschule Wien/Krems (KPH), an der angehende buddhistische Lehrkräfte an einzelnen Lehrveranstaltungen zur Professionalisierung teilnehmen konnten. Ebenso standen Fortbildungsveranstaltungen für Religionslehrerinnen und -lehrer offen. Seit 2018 erfolgt die Fortbildung für Lehrkräfte des buddhistischen Religionsunterrichts ausschließlich über das Institut für buddhistische Religion an der KPH. Die Ausbildung mittels Hochschullehrgang für Personen mit einem abgeschlossenen Lehramtsstudium begann im Sommersemester 2020, den bereits acht Lehrerinnen und Lehrer positiv abschließen konnten. Davor lag die Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte bei den Fachinspektoren und wurde meist in Salzburg zentral für ganz Österreich durchgeführt. Die KPH Wien/Krems ist Österreichs größte private Pädagogische Hochschule mit fünf Standorten in Wien und Niederösterreich.

 

Wesentliche buddhistische Ausbildungsthemen an der KPH sind:

  • Zentrale Buddha-Dharma-Lehrinhalte aus dem Bereich der buddhistischen Quellen, buddhistische Ethik, Spiritualität und buddhistische Meditation
  • Fachdidaktisch konzipierte Lehrveranstaltungen in jedem Modul
  • Ergänzungen durch Themen aus dem Schulrecht
  • Buddhistische Lehrveranstaltungen und solche mit interkonfessionellem und interreligiösem Charakter

 

Institutsleiterin Prof. MMag.a Karin Anna Ertl, buddhistische Religionslehrerin und Fachinspektorin, zu den Ausbildungszielen: „Der Buddhismus steht für Verbundenheit, Achtsamkeit und Mitgefühl. Das wollen wir den Studierenden an der KPH vermitteln, damit sie diese Werte gut in ihrem Unterricht umsetzen können.“

Info: https://www.kphvie.ac.at/institute/institut-buddhistische-religion/ausbildung.html

 

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MMag.a Karin Anna Ertl, neue Schulamtsleiterin der ÖBR

 

ÖBR ernennt neue Schulamtsleiterin

 

Um die repräsentativen und organisatorischen Aufgaben im Zusammenhang mit dem buddhistischen Religionsunterricht besser bewältigen zu können, hat die ÖBR im Februar Frau MMag.a Karin Anna Ertl als neue Schulamtsleiterin bestellt. Das sich neu konstituierende Schulamt der ÖBR wird die Fachinspektorinnen, Fachinspektoren und Lehrkräfte in ihrer Berufsausübung unterstützen und darüber hinaus deren Anliegen und Wirken an den entsprechenden bildungspolitischen Stellen darlegen.

 

Karin Anna Ertl zu ihrer neuen Aufgabe: „Heinz Vettermann (verstorben 2021, Anm. des Verfassers) unterstützte mich als bisheriger Schulamtsleiter bei meiner Tätigkeit als Fachinspektorin und in unterrichts- bzw. ausbildungsbezogenen Angelegenheiten. Zusätzlich habe ich mir in den letzten zehn Jahren einen guten Kontakt zu den Fachinspektorinnen und Fachinspektoren der anderen Religionen und Konfessionen aufbauen können. Im Sinne von Heinz Vettermann, der für mich als Mentor stets hilfreich war, möchte ich die Schulamtsagenden weiterführen und mich kontinuierlich für die religiöse Bildung von Kindern und Jugendlichen einsetzen. Das ist auch mein Beweggrund, diese neue Tätigkeit als Schulamtsleiterin zu übernehmen.“

 

Meinungen von Schülerinnen und Schülern zum buddhistischen Religionsunterricht (BRU)

 

Stella Katharina Klell, 24

 

ÖBR: Wie bist du zum buddhistischen Religionsunterricht gekommen?

 

Stella Katharina Klell: Es ist tatsächlich nicht immer leicht für unseren Religionslehrer Mag. Michael Aldrian, an den Schulen buddhistische (oder buddhistisch interessierte) Jugend ausfindig zu machen und die Möglichkeit des buddhistischen Religionsunterrichts überhaupt anzubieten. Bei mir allerdings haben mich meine Eltern seit der Volksschule für seinen Unterricht am Nachmittag angemeldet, und es war für mich seither eine Selbstverständlichkeit. Ich bin mit zwei buddhistischen Eltern direkt über dem Zentrum She Drup Ling in Graz aufgewachsen, und so begleitet mich der Buddhismus quasi schon von Geburt an.

 

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Stella Katharina Klell: „Der Religionsunterricht hat mein Bild von

und mein Wissen über Buddhismus sehr geprägt.“ (Foto: privat)

 

ÖBR: Was hast du für dein Leben mitgenommen?

 

Stella Katharina Klell: Der Religionsunterricht hat mein Bild von und mein Wissen über Buddhismus sehr geprägt. Besonders wertvoll finde ich auch, dass verschiedenste Traditionen und Schulen des Buddhismus vertreten oder angesprochen wurden. Mit lebendigen Erzählungen zur Lebensgeschichte von Siddhartha (in jüngeren Jahren) oder ausgedehnten philosophischen Diskussionen (in der Oberstufe) konnte ich das ergänzen, was ich vom Elternhaus mitbekam. Über die Jahre hat sich eine Grundlage für das aufgebaut, was jetzt als Erwachsene mein spiritueller Pfad ist. Mitnehmen kann ich mir dafür auch die Erfahrung der Körper- und Meditationsübungen, die immer das Ende einer Stunde bildeten.

 

ÖBR: Was ist dir noch besonders in Erinnerung?

 

Stella Katharina Klell: Wenn ich an den Religionsunterricht zurückdenke, ist die Atmosphäre und Zwischenmenschlichkeit besonders hervorzuheben. Die Gruppen waren kleiner als im konventionellen Unterricht, der Rahmen war wertschätzend und informeller. Ich habe vielfältige Themen in Erinnerung, die oft in Verbindung mit Geschichte oder mit aktuellen Situationen besprochen wurden. Ich konnte zwanglosen Unterricht erleben und eine Kultur für Diskurs, in der der Lehrer nicht nur vorträgt, sondern auch gut zuhören kann, und ehrliches Interesse an seinen Schülerinnen und Schülern zeigt. Impulse aller Beteiligten wurden begrüßt und integriert.

 

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ÖBR: Wie bist du zum buddhistischen Religionsunterricht gekommen?

 

Errol Felix Reichel: Vielleicht durch Zufall, aber meine Mutter und ich leben sehr die buddhistischen Grundsätze. Uns haben die Symbole immer gut gefallen, und wir waren auch einmal in Thailand in Klöstern. Eine gute Freundesfamilie hat uns von der Puja erzählt und Fotos gezeigt von den Besuchen im Zentrum. Wir waren dann dort und haben Literatur und Prospekte über den Buddhismus bekommen. Auf der Suche nach dem Religionsunterricht hatten wir großes Glück, da wir sogar in der Nähe wohnten und ein Platz frei war. Der externe Nachmittagsunterricht hat mir immer sehr gut gefallen, und es war schon in der Volksschule ein schönes Erlebnis, jede Woche die Stunde zu besuchen.

 

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Errol Felix Reichel: „Der externe Nachmittagsunterricht hat mir immer sehr gut gefallen.“ (Foto: Karin Ertl)

 

ÖBR: Was hast du für dein Leben mitgenommen?

 

Errol Felix Reichel: Ruhe, Stille, Seelenreinigung, Stressausgleich, ein gutes Herz, gute Gedanken, gute Worte, Ankunft nach der Suche, ein Trost in der Corona-Zeit. Gute Bücher und Weisheiten, die ich im täglichen Leben schnell umsetzen kann. Eine dicke Mappe mit gesammelten Arbeitsblättern, Texten und Zitaten, z. B.: „Wollen wir uns innerlich wahrhaft verändern, müssen wir uns für eine ethische Haltung entscheiden.“ Oder: „Ein gutes Herz kann jeder ­entwickeln.“ Oder gute Wünsche wie: „Möge alles Unheil von uns abgewendet werden, mögen alle Krankheiten geheilt werden. Möge uns keine Gefahr befallen. Mögen wir lange und in Frieden leben.“

 

ÖBR: Was ist dir noch besonders in Erinnerung?

 

Errol Felix Reichel: Eine sehr nette Gruppe, keiner spricht schlecht über andere, und auch nach der Volksschule treffen wir einander weiterhin. Ein geführter, gut behüteter und begleiteter gemeinsamer Weg. Schöne Meditationen, schöne Feiern, besonders die Weihnachtsfeier. Basteln, z. B. einen Origami-Vogel. Eine sehr gute Website mit vielen nützlichen Infos.

 

Weitere Meinungen von Schülerinnen und Schülern zum buddhistischen Religionsunterricht (BRU) in der AHS Unterstufe und Oberstufe

 

Fragen:

1. Wie bist du zum BRU gekommen?

2. Was bringt der BRU für dein Leben?

 

Mika, 1. Klasse

1. „Meine Eltern sind Buddhisten. Meine Brüder sind Buddhisten. Meine Oma und ich glaube auch meine Katze sind Buddhisten.“

2. „Ich kann meine Wut besser kontrollieren.“

 

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Demian, 1. Klasse

1. „Weil mein Vater Buddhist ist.“

2. „Ziemlich viel.“

 

Loretta, 3. Klasse

1. „Meine Eltern wurden kurz nach meiner Geburt Buddhisten.“

2. „Mich interessiert der Buddhismus wirklich sehr, er brachte die Meditation zu mir und meinen Eltern; heute kann ich mir nicht mehr vorstellen, ohne Meditation zu leben.“

 

Cindy, 4. Klasse

1. „Durch meine Familie.“

2. „Ich finde, es hat mir viel gebracht, weil es mich sehr interessiert. Ich finde auch, dass Buddha eine tolle Inspiration ist.“

 

Ethan, 4. Klasse

1. „Mich interessiert der Buddhismus schon lange, und nachdem ich in meiner Schule eine Religion wählen musste, beschloss ich, den Buddhismus zu wählen.“

2. „Nach vielen Buddhismus-Stunden habe ich sehr viel gelernt, das sehr notwendig im Leben ist.“

 

Jennifer, 5. Klasse

1. „Meine Schule ist zwar eine katholische Schule. Ich konnte mir aber irgendeine Religion aussuchen und habe mich dann für den BRU entschieden.“

2. „Ich sehe die Welt durch diese Religion anders. Wir lernen Sachen, die wirklich wertvoll sind und die nicht jeder bekommt. Wir lernen etwas Sinnvolles für unser Leben.“

 

Hasithma, 5. Klasse

1. „Meine Mutter und mein Vater sind Buddhisten und hatten früher BRU in Sri Lanka. Daher wollten sie auch, dass ich einen besuche, aber in Österreich.“

2. „Ich persönlich habe dadurch den Buddhismus und die Lehre des Buddha besser verstanden und allgemein mehr gelernt, mit den Menschen in meiner Umgebung besser umzugehen.“

 

Angelina, 5. Klasse

1. „Meine Schule ist eine katholische. Da wir zu einer Religion gehen mussten, ich aber katholisch nicht wollte, gehe ich jetzt in den buddhistischen Religionsunterricht.“

2. „Ich habe sehr viel Neues über Buddhismus gelernt, und es ist auch angenehm, manchmal in der Stunde zu meditieren.“

 

Lara, 6. Klasse

1. „Ich bin durch meine Schule hierher gekommen, da sie selbst keinen BRU anbietet.“

2. „Ich erhoffe mir, mich danach besser in meiner Religion auszukennen und mich sowie mein Umfeld anschließend besser zu verstehen. Ich versuche bereits jetzt, ein besserer und achtsamerer Mensch zu sein, und hoffe, dass es mir nach diesem Unterricht gut gelingen wird. Außerdem denke ich, dass ich meinen Kindern dieses Wissen weiter vermitteln werde, da ich der Meinung bin, dass sie so eine Art ‚Vorsprung‘ haben werden und die Welt offen betrachten können.“

 

Redaktion: Manfred Krejci

Er war langjähriger Verlagsleiter und Chefredakteur in einem renommierten Fachzeitschriftenverlag, besuchte den Lehrgang der Akademie für Buddhismus und Christentum, absolvierte eine Ausbildung zum Meditations- und Achtsamkeitslehrer, ist Pressechef der ÖBR und Leiter ihrer Bibliothek.

 



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