Shambhala Meditationszentrum 

 

Tradition: Tibetischer Buddhismus

Spirituelle Leitung:
Sakyong Mipham Rinpoche

 

Herkunft der Gruppe
Shambhala ist der Name eines legendären Königreichs, das einstmals in Asien existiert haben soll und in dem die tiefe menschliche Sehnsucht nach einem friedlichen und harmonischen Zusammenleben Wirklichkeit geworden ist.

Die wichtigsten Lehren beruhen auf der Tiefgründigkeit der Kagyü- und Nyingma - Linien des tibetischen Buddhismus sowie auf den Shambhala-Lehren, die von Chögyam Trungpa Rinpoche um 1970 eingeführt wurden. Zusammen genommen begründen diese den Shambhalabuddhismus. 

 

Entwicklung in Österreich
Das Shambhala Zentrum Wien besteht seit 1978 und erfreut sich seitdem eines ständigen Wachstums.

Worum geht es der Gruppe?
Das Shambhala Zentrum ist ein Ort der Praxis, des Studiums und der Gemeinschaft für alle, die wahre Spiritualität und ein erfülltes Alltagsleben verbinden wollen.


Shambhala ist eine weltweite Verbindung von Menschen, die die Einstellung teilen, dass alle Menschen in ihrem eigentlichen Wesen grundlegend gut sind und eine angeborene Würde besitzen. Über viele Jahrhunderte wurden diese Lehren überliefert und werden nun offen studiert und praktiziert. Es gibt mehr als 200 Shambhalagemeinschaften auf allen Kontinenten, in Städten und auf dem Land. Diese Gruppen praktizieren, studieren und arbeiten gemeinschaftlich, um eine Kultur der geistigen Gesundheit zu erschaffen, inmitten einer Welt, die zunehmend chaotisch und entfremdend ist.


Ein gutes und erfülltes Leben, das auf den Prinzipien der Meditation beruht, ist jedem zugänglich. Daraus kann eine erleuchtete Gesellschaft erblühen.

Tätigkeiten und Praxisangebote
Außer dem Wiener Shambhalazentrum gibt es kleine Gruppen in Graz, St. Pölten und Innsbruck. Shambhala bietet einen umfassenden Weg von Meditationspraktiken und Studien in Vorträgen, Kursen und Seminaren an.

 

Wir bieten zusätzlich zu den regelmäßigen öffentlichen Meditationszeiten ein umfassendes und grundlegendes Praxis- und Studienprogramm mit buddhistischen und Shambhalainhalten an. Das Curriculum ist international abgestimmt und erlaubt es den Teilnehmern, bis zu den höchsten Belehrungen fortzuschreiten. Ein wichtiger Teil unserer Tradition sind die kontemplativen Künste, weil sie ein Umfeld bieten, in dem sich Wachheit und Furchtlosigkeit außerhalb der formalen Meditationssitzungen manifestieren.

 

Weitere Informationen auf unserer Website http://wien.shambhala.info/ zu Seminaren über:

  • Buddhismus
  • Shambhala-Weg
  • Ikebana (kontemplatives Blumenarrangement)
  • Maitri (kontemplative Psychologie)
  • Mudra (kontemplatives Theater)
  • Miksang (kontemplative Fotografie)
  • Shambhala Youth

 

Buchtipps
Sakyong Mipham: Wie der weite Raum – Die Kraft der Meditation, dtv premium 2005.

Der Geist ist wie ein wildes Pferd. Wir versuchen ihn zu zügeln, aber er bleibt nicht an einem Ort. Er bäumt sich vielmehr auf und galoppiert ungestüm von einer Sache zur nächsten. Hilflos folgen wir ihm, wohin er uns auch trägt, und sind deshalb nicht in der Lage, die meisten unserer Ziele bei der Arbeit, im Familienleben oder auf dem spirituellen Pfad zu verwirklichen. Wir schaffen es einfach nicht, in einem Zustand des Glücks zu verweilen. Dieser Geist, der ständig gegen uns arbeitet, ist ein schwacher Geist. Aber wir können ihn stärken. Und das sollten wir sogar tun, denn so kann der Geist zu unserem verlässlichsten Verbündeten werden.

 

Sakyong Mipham: Den Alltag erleuchten - Die vier buddhistischen Königswege, dtv premium 2007.

Das Leben ist kostbar. Doch im Alltag unserer modernen Welt geht diese Erkenntnis häufig unter. Zu sehr sind wir in unsere täglichen Zwänge und Sorgen verstrickt. Zu sehr lassen wir uns von Stress und Hektik sowie unserer Ich-Bezogenheit vereinnahmen. Die alte tibetische Weisheit lehrt, dass wir eine ganz andere Sicht auf die Welt entwickeln können und damit den Lauf unseres Lebens jederzeit verändern können.

 

Chögyam Trungpa Rinpoche:  Das Buch vom meditativen Leben, Rowohlt Tb. 1996.

Die Shambhala-Lehre geht davon aus, dass es eine tiefe menschliche Weisheit, mit der die Probleme der Welt überwunden werden können, tatsächlich gibt. Und diese Weisheit gehört weder einer bestimmten Kultur oder Religion, noch stammt sie nur aus dem Westen oder aus dem Osten.

 

Chögyam Trungpa: Aktive Meditation: Leben im Hier & Jetzt, Windpferd Verlag 2011.

 

Veranstaltungen der Gruppe

 

27.12.2017, – 31.12.2017,

Die Erde berühren

Innehalten –Atem schöpfen, Hinsetzen , die Erde berühren, den Urgrund des Seins berühren, die Lebensquelle erspüren; Sich dem Fluss des Lebens anvertrauen und in die Weite des Daseins münden, ein paar Tage die Schnelligkeit und die Hetze sein lassen
und zu Sinnen kommen , sich auf das Wesentliche besinnen.
Verbindung aufnehmen zu allen Formen des Lebens, zu allen Lebewesen, und sich von der Welle des Mitgefühls erfassen lassen.
Programminhalt: gemeinsame Meditation, Kochen, Essen, Körperübungen ,Sinneswahrnehmungsübungen und Vorträge: Thema ist das Enwickeln und das Erforschen von Zuversicht, Weisheit und Mitgefühl im Alltag, sowie die Verbindung von individueller, spiritueller und gesellschaftlicher Transformation. Keine Vorbedingungen.

DETAILS

 

 

20.01.2018, 15:00 – 18:00

Einführungshalbtag

Meditation stärkt unsere Fähigkeit, wie wir inmitten der vielfältigen Irritationen des Alltags
innere Ruhe und Ausgeglichenheit finden können. Dadurch können wir uns in jedem einzelnen Moment uns selbst und anderen gegenüber öffnen.

DETAILS

 

 

21.01.2018, 15:00 – 17:30

Löwengebrüll

Spaß haben, singen und musizieren, mit allen Sinnen wahrzunehmen, (buddhistische)
Geschichten lesen, erzählen und hören, Teezeremonien praktizieren, Achtsamkeitsübungen
Für Kinder ab ca. 4 Jahren.

DETAILS

 

 

02.02.2018, 19:00 – 02.04.2018, 18:00

Lojong: Die Ausbildung des Gestes

Wenn wir vom „Training des Geistes“ sprechen, meinen wir nicht, dem Denken mehr
Fähigkeiten anzutrainieren wie Erinnerungsvermögen oder analytische Intelligenz. Wir
wollen vielmehr, die eigentlichen Qualitäten unseres Geistes —Offenheit, Warmherzigkeit
und Mitgefühl — erleben, üben und manifestieren. Es sind die Kernbelehrungen unserer
buddhistischen Tradition, bei denen Bodhicitta, das erwachte Herz, in den Mittelpunkt
gestellt wird.

DETAILS

 

 

17.02.2018, 15:00 – 17:30

Löwengebrüll

Kinderunterricht

DETAILS

 

 

24.02.2018, 09:00 – 25.02.2018, 18:00

Daoistisches Qi Gong 1 & 2

Daoistisches QiGong befasst sich mit der zweifachen Kultivierung von Körper und Geist. Die Kultivierung von Tugend, Mitgefühl, Sanftheit, Einfachheit, Nachgiebigkeit und Klarheit des Geistes ist genauso wichtig wie die Pflege des Körpers und das Zirkulieren von innerer Energie oder Qi.Bei Daoistischem QIGong geht es nicht um Ziele und Gewinn.

DETAILS

 

 

03.10.2018, 15:00 – 18:00

Einführugnshalbtag - Meditieren lernen

DETAILS

 

 

03.11.2018, 11:00 – 13:30

Löwengebrüll

Kinderunterricht

DETAILS

 

 

23.03.2018, 19:00 – 30.03.2018, 19:00

In Zeiten von Umbruch mit Kraft und Wärme des Herz

Die Shambhala Tradition zeigt uns, dass es uralte und dennoch zeitgemäße Methoden gibt, um schwierige Zeiten des Wandels nicht nur zu überstehen, sondern zu nutzen, um Kraft und Weisheit in uns aufzuwecken und unser Leben beherzt und zuversichtlich, mit tiefem Vertrauen in unsere eigene Menschlichkeit zu leben.

DETAILS

 

 

23.03.2018, – 30.03.2018,

Frühlingswoche-eine Praxiswoche

DETAILS

 

 

facebook: Buddhismus in Österreich